Spannende DiY-Projekte für Frauen

Frauen Basteln Handarbeit Spannende DiY-Projekte für Frauen

DiY-Projekte liegen im Trend, ob es sich um Deko und Schmuck herstellen, alte Möbel aufwerten oder Handwerksprojekte in Haus und Garten handelt. Wenn man etwas mit den eigenen Händen schafft, wird daraus mehr als nur ein Gegenstand, denn es stecken die eigenen Ideen und die eigene Persönlichkeit darin.

Es gib viele spannende Projekte, die sich Frauen vornehmen können. Frauen müssen sich nur trauen, auch mal Dinge anzugehen, die sonst zu oft nur Männer machen. Gerade DiY-Projekte, die viel mit handwerklicher Arbeit zu tun haben, trauen sich immer noch viele Frauen nicht zu. Dabei ist da einiges möglich. Hier zwei Beispiele:

Möbel aufbereiten

Möbelstücke aufzubereiten ist eine tolle Arbeit. Bevor man damit beginnt, sollte geprüft werden, ob die Grundstruktur des Möbelstücks noch stabil ist. Abgeplatzter Lack und kleine Macken kann man einfach beheben, bei tiefen Rissen oder instabilen Verbindungen ist oft mehr Arbeit nötig.

Für Einsteiger sind Massivholzmöbel gut geeignet, weil diese sich gut abschleifen sowie restaurieren lassen. Alte Kommoden, Stühle oder Nachttischchen können ebenso gut für erste Projekt sein. Meistens muss dann zuerst alter Lacke, Farbe oder Beize entfernt werden.

Dafür kann man Schleifpapier oder einen elektrischen Schwingschleifer nehmen. Im Anschluss kann das Möbelstück nach Belieben neu behandelt werden (z.B. mit Öl für eine natürliche Optik, mit Wachs für einen sanften Glanz oder mit Lack für eine starke Deckkraft).

Dellen, Risse sowie lose Verbindungen kann man mit einem Holzspachtel sowie Holzleim reparieren. Im Anschluss sollte die Oberfläche erneut fein geschliffen werden, um eine Gleichmäßigkeit zu erhalten. Wer den Vintage-Stil haben möchte, sollte mit Pastelltönen, gewolltem Farbabrieb und floralen Details arbeiten.

Tapetenteile und alte Knäufe können den Look abrunden. Für den Shabby-Chic sollte man auf helle oder weiße Töne und gezielte Gebrauchsspuren setzen. Mit einem unregelmäßigen Pinselauftrag sowie Kreidefarben erhält man den gewünschten Used-Look. Wer den Industrie-Stil liebt, sollte dunkle Farben, sichtbare Schrauben, rohe Oberflächen sowie Metallakzente nutzen. All dies unterstreicht den industriellen Charme.

Einen Doppelstabmattenzaun selbst aufbauen

Doppelstabmattenzäune gehören zu den beliebtesten Zaunvarianten, die man derzeit auf dem Markt findet. Kein Wunder, denn sie eignen sich ideal zur Abgrenzung von Grundstücken. Wenn man handwerklich erfahren ist, kann man den Doppelstabmattenzaun auch gut selbst aufbauen.

Bevor man mit der Montage beginnt, sollte der Zaunverlauf exakt geplant werden. Am besten spannt man eine Richtschnur, um den genauen Verlauf festzulegen. Dann sollte man sich für die passende Zaunhöhe entscheiden und man muss die Gesamtlänge genau ausmessen sowie den Bedarf an Matten und Pfosten ausrechnen.

Wenn ein Zugang benötigt wird, kann man auch ein Tor mit einplanen. Dann sollte der Untergrund auf die Tragfähigkeit geprüft werden. Das vor allem an den Stellen, wo die Pfosten gesetzt werden. Für die Montage braucht man man folgendes:

  • Zollstock, Wasserwaage
  • Akkuschrauber/Schraubenschlüssel
  • Richtschnur, Markierungspflöcke
  • Spaten/Erdbohrer
  • Doppelstabmatten, Pfosten mit Befestigungssystem
  • Schnellbeton/Schnellzement oder Erdbeton
  • falls benötigt: Sichtschutzstreifen, Zauntor

Zuerst muss die Zaunlinie markiert werden, mithilfe von Pflöcken und einer Richtschnur. Dann müssen die Fundamentlöcher ausgehoben werden. Dann müssen die Pfosten senkrecht in die Löcher gesetzt und Beton eingefüllt werden.

Die Pfosten sollten mit einer Wasserwaage ausgerichtet und solange fixiert werden, bis der Beton ausgehärtet ist. Die Zaunmatten werden danach mit den mitgelieferten Klemmen oder Schrauben an den Pfosten befestigt. Die Matten sollten gleichmäßig verlaufen sowie den Boden nicht berühren. Das ist im Groben die Vorgehensweise. Auch spannend: Hobbys für Mädchen 15-16 Jahre: Kreative Ideen

Anregungen für DIY-Anfänger

Man braucht aber natürlich kein Profi und keine große Handwerkerin sein, um kreativ zu werden. Wichtig ist, dass man sich ausprobiert, sich was traut und dadurch lernt, was einem liegt. Man kann auch mit einfachen Projekten beginnen, um schnell Erfolg zu haben.

Das Arbeiten mit Bügelperlen macht beispielsweise viel Spaß und lässt sich sehr einfach umsetzen. Man kann sich aber auch von der Umgebung inspirieren lassen (Farben, Materialien, Formen). Eine Basis-Ausstattung (Kleber, Schere, Pinsel, Farben) ist generell hilfreich und man sollte sich ruhig trauen, auch mal zu improvisiere.

Beliebte DIY-Projekte sind dann beispielsweise auch:

  • Makramee-Wandhänger
  • Selbst hergestellte Kerzen
  • Deko aus Naturmaterialien (z.B. Wandbilder, Windspiele)
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