Beliebte Jobs für Frauen in Österreich

Frauen diverse Berufsgruppen Beliebte Jobs für Frauen in Österreich

In Österreich zeigt sich am Arbeitsmarkt ein spannendes Bild: Während klassische Dienstleistungsberufe nach wie vor die Liste der am häufigsten gewählten Jobs anführen, drängen Frauen immer stärker in hochbezahlte Spezialgebiete und technische Zukunftsfelder vor.

Hier ist ein Überblick über die beliebtesten und zukunftsträchtigsten Jobs für Frauen in Österreich (Stand 2025/2026).


1. Die Top 3 der klassischen Lehrberufe

Nach wie vor entscheiden sich viele junge Frauen in Österreich für eine duale Ausbildung. Die Spitzenreiter sind hier seit Jahren stabil:

  • Einzelhandelskauffrau: Mit Abstand der häufigste Lehrberuf. Die Vielfalt reicht hier vom Modehandel bis hin zu spezialisierten Technik-Shops.

  • Bürokauffrau: Ein Klassiker, der durch die fortschreitende Digitalisierung immer mehr organisatorisches Know-how und IT-Verständnis erfordert.

  • Friseurin & Stylistin: Besonders beliebt bei jenen, die einen kreativen Beruf mit direktem Kundenkontakt suchen.

2. Starker Zuwachs im Gesundheits- und Sozialwesen

Österreich hat einen hohen Bedarf an Fachkräften in diesem Sektor, was ihn zu einer krisensicheren Wahl macht.

  • Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin: Ein Berufsfeld mit hoher Verantwortung und immer besseren Spezialisierungsmöglichkeiten (z.B. Intensivpflege oder Anästhesie).

  • Elementarpädagogin (Kindergartenpädagogik): Trotz der Forderung nach besseren Rahmenbedingungen bleibt dies einer der meistgewählten Wege für Frauen, die die Entwicklung der nächsten Generation mitgestalten wollen.

  • Ärztinnen: In den medizinischen Studienrichtungen stellen Frauen mittlerweile oft die Mehrheit der Absolventinnen.

3. Die lukrativsten Karrierepfade (Top-Gehälter)

Wenn es um hohe Verdienstmöglichkeiten geht, finden sich Frauen in Österreich zunehmend in diesen Positionen:

  • Pharmareferentin: Ein Beruf an der Schnittstelle von Medizin und Vertrieb mit sehr attraktiven Gehältern.

  • IT-Spezialistinnen & Softwarearchitektinnen: Hier herrscht ein massiver Fachkräftemangel. Frauen in der IT profitieren von exzellenten Einstiegsgehältern und flexiblen Arbeitsmodellen.

  • Management & Consulting: Immer mehr Unternehmen setzen auf Diversität in der Führungsebene. Besonders in den Bereichen Personalwesen (HR-Leitung) und Unternehmensberatung sind Frauen stark vertreten. Im Branchenblatt.at bleiben Sie auch über neue Jobentwicklungen informiert.


Aktuelle Trends am österreichischen Arbeitsmarkt

Trend Bedeutung für Frauen
MINT-Offensive Förderprogramme (wie „FiT – Frauen in Handwerk und Technik“) motivieren immer mehr Frauen zu Berufen in der Metall- und Elektrotechnik.
Green Jobs Berufe im Bereich erneuerbare Energien und Nachhaltigkeitsmanagement boomen und bieten neue Karrierechancen.
Flexibilität „Top Female Workplaces“ in Österreich zeichnen sich 2026 verstärkt durch Home-Office-Optionen und echte Lohngerechtigkeit aus.

Wussten Sie schon? Laut aktuellen Berichten der Arbeiterkammer und WKO steigt der Anteil von Frauen in technischen Lehrberufen wie der Metalltechnik stetig an und gehört mittlerweile sogar zu den Top 10 der gewählten Lehrberufe bei Mädchen.


Das Jahr 2026 markiert in Österreich einen Wendepunkt am Arbeitsmarkt: Während die Wirtschaft sich langsam erholt, treibt der Fachkräftemangel die Gehälter in die Höhe und die neue EU-Lohntransparenzrichtlinie sorgt für mehr Fairness.

Trendende Job-Branchen für Frauen in Österreich 2026

Hier sind die Branchen und Jobrollen, die 2026 für Frauen in Österreich besonders trenden – weg von Klischees, hin zu Zukunftsfeldern.


1. Green Tech & Nachhaltigkeit

Der Klimawandel macht „Green Jobs“ zur Boom-Sicherung. Österreich investiert massiv in die Energiewende, was völlig neue Karrierewege eröffnet:

  • Projektmanagerin für Erneuerbare Energien: Koordination von Wind- und Solarprojekten.

  • Sustainability Managerin: Unternehmen müssen ab 2026 strengere Nachhaltigkeitsberichte vorlegen – Expertinnen dafür sind heiß begehrt.

  • Umwelttechnikerin: Ein Bereich, in dem Programme wie „FiT“ (Frauen in Handwerk und Technik) gezielt den Einstieg fördern.

2. Die „Neue“ IT: KI & Data

Der Fokus verschiebt sich 2026 vom reinen Programmieren hin zur intelligenten Anwendung.

  • AI-Implementierungs-Spezialistin: Frauen, die KI-Tools (wie ChatGPT oder spezialisierte Software) in Unternehmensprozesse integrieren.

  • Cybersecurity-Analystin: Da die Vernetzung zunimmt, ist die digitale Sicherheit das „Gold“ der 2020er Jahre. Auch spannend: Beliebte Jobs bei Frauen im Homeoffice

  • UX/UI Design: Die Gestaltung der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine bleibt eine Domäne, in der kreative Problemlösung gefragt ist.

3. Gesundheit & Life Sciences

Österreich ist ein starker Standort für Pharma und Biotechnologie.

  • Biotechnologin / Forscherin: Besonders im Wiener Raum (Life Science Cluster) gibt es exzellente Karrierechancen.

  • Spezialisierte Pflegefachkraft: Weg vom „Allrounder“ hin zur Expertin für Anästhesie, Intensivpflege oder digitale Gesundheitshilfe (E-Health).

  • Psychische Gesundheit: Coaches und Therapeutinnen erleben einen Nachfrageboom, da Unternehmen verstärkt in „Mental Health“ investieren.

4. Skills-First im Management & HR

Ein spannender Trend 2026 ist das „Skills-First-Recruiting“. Abschlüsse zählen weniger als tatsächliche Kompetenzen.

  • Talent Acquisition & People Experience: In Zeiten des Arbeitskräftemangels müssen HR-Expertinnen neue Wege gehen, um Talente zu binden.

  • Interne Mobilitäts-Managerin: Spezialistinnen, die innerhalb großer Konzerne Karrieren planen und Umschulungen koordinieren.


Was sich 2026 für Frauen in Österreich ändert

Thema Trend 2026
Gehalt Durch die Lohntransparenz wird es einfacher, faire Gehälter zu verhandeln.
Flexibilität Home-Office und 4-Tage-Woche sind in trendenden Branchen oft Standard.
Quereinstieg Das AMS fördert Umschulungen in Zukunftsberufe (MINT/Digital) so stark wie nie zuvor.

Tipp für 2026: Nutzen Sie die Beweislastumkehr bei Gehaltsunterschieden. Wenn Sie in einem trendenden Job arbeiten, müssen Arbeitgeber künftig objektiv belegen, warum jemand mehr verdient als Sie – das stärkt Ihre Verhandlungsposition massiv.

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