
Für viele Studenten gehört ein eigener Drucker weiterhin zur Grundausstattung: Hausarbeiten, Skripte oder Präsentationen müssen oft ausgedruckt werden. Gleichzeitig ist das Budget meist begrenzt. In dieser Kaufberatung erfährst du, worauf Studenten beim Druckerkauf 2026 achten sollten und welche günstigen Modelle besonders interessant sind. Eine der wichtigsten Quellen für diesen Artikel sind die Infos des Portales Druckerzubehör.at.
1. Welche Druckerarten gibt es?
Beim Kauf eines günstigen Druckers stehen Studenten vor allem vor der Wahl zwischen Tintenstrahl- und Laserdruckern.
Tintenstrahldrucker
- niedriger Anschaffungspreis
- gute Farbdrucke (z. B. Grafiken oder Fotos)
- oft als Multifunktionsgerät mit Scanner erhältlich
Nachteil: Patronen sind vergleichsweise teuer und trocknen bei seltener Nutzung aus. (Alibaba)
Laserdrucker
- ideal für viele Textdokumente
- hohe Druckgeschwindigkeit
- niedrige Druckkosten pro Seite
Ein Toner kann häufig 2.000 bis 3.000 Seiten drucken, während Inkjet-Patronen oft nur wenige hundert Seiten schaffen. (Alibaba)
Faustregel für Studenten:
- Wenig drucken – günstiger Tintenstrahldrucker
- Viel Skripte und PDFs drucken – Schwarzweiß-Laserdrucker
Empfehlenswerte günstige Drucker für Studenten
1. Sehr günstig: Einfache Tintenstrahldrucker
- Canon PIXMA MG2551S
- Canon PIXMA TS3351
- HP ENVY 6132e All-in-One-Drucker
Diese Geräte kosten meist 50–90 € und sind ideal für Studenten mit geringem Druckvolumen.
Typische Vorteile:
- günstiger Einstiegspreis
- oft Scan- und Kopierfunktion
- WLAN oder App-Unterstützung
Typische Nachteile:
- relativ hohe Kosten pro Seite
- Patronen müssen regelmäßig ersetzt werden
Geeignet für Studenten, die nur gelegentlich Skripte oder Bewerbungen drucken.
2. Beste Wahl für viele Skripte: günstige Laserdrucker
- HP LaserJet M110w
- Brother HL-L1240W
- Pantum P2502W WLAN Laserdrucker
Schwarzweiß-Laserdrucker kosten meist 90–130 €, sind aber langfristig günstiger.
Vorteile:
- sehr niedrige Druckkosten (oft nur wenige Cent pro Seite)
- schneller Druck
- Toner trocknet nicht ein
Laserdrucker sind daher besonders sinnvoll für Studenten, die regelmäßig hundert Seiten oder mehr pro Monat drucken. (Printtrix – printer sale & support)
3. Günstige Druckkosten: Ink-Tank-Drucker
- HP Smart Tank 5107 All-in-One-Drucker
- HP Ink Tank 115 Farbtintenstrahldrucker
Ink-Tank-Drucker sind eine Alternative zu klassischen Patronen.
Vorteile:
- extrem günstige Seitenpreise
- sehr hohe Reichweite pro Füllung
- gut für Farbe und Text
Nachteil ist der höhere Anschaffungspreis (ca. 120–200 €). Dafür sind die Folgekosten deutlich niedriger.
Wichtige Kaufkriterien für Studenten
1. Druckkosten pro Seite
Nicht nur der Druckerpreis zählt. Besonders wichtig sind die Kosten für Toner oder Patronen.
Bei manchen günstigen Druckern sind die Patronen langfristig teurer als das Gerät selbst.
2. WLAN und mobiles Drucken
Viele Studenten drucken direkt vom Laptop oder Smartphone. Deshalb sind Funktionen wie:
- WLAN
- AirPrint / Mopria
- Hersteller-Apps
sehr praktisch.
3. Multifunktionsgerät
Ein integrierter Scanner kann im Studium sehr nützlich sein, etwa für:
- Einscannen von Dokumenten
- PDF-Erstellung
- Kopien von Skripten
Rückblick: Welcher Drucker lohnt sich für Studenten?
Die beste Wahl hängt vom Druckverhalten ab:
- Gelegenheitsdrucker: günstiger Tintenstrahldrucker
- Viele Skripte: Schwarzweiß-Laserdrucker
- Viel Farbe bei niedrigen Kosten: Ink-Tank-Drucker
Für die meisten Studenten ist ein kompakter Laserdrucker mit WLAN aktuell die wirtschaftlichste Lösung, weil die Druckkosten pro Seite deutlich niedriger sind als bei vielen Tintenstrahlgeräten.
Quellen
- https://www.alibaba.com/product-insights/inkjet-vs-laser-printer-which-is-cheaper-to-run-for-a-home-office.html
- https://printtrix.com/inkjet-vs-laser-printer-cost-the-hidden-truth-revealed/
- https://www.pcworld.com/article/1480503/laser-vs-inkjet-printers-which-is-better.html
Geld sparen beim Drucken – Tipps 2026
Drucken kann schnell teuer werden. Vor allem Tinte, Toner und Papier verursachen langfristig deutlich höhere Kosten als der Drucker selbst. Mit einigen einfachen Maßnahmen lassen sich die Druckkosten jedoch deutlich reduzieren. In diesem Artikel findest du praktische Tipps, wie du beim Drucken im Jahr 2026 Geld sparen kannst.
1. Nur drucken, was wirklich notwendig ist
Der einfachste Weg, Druckkosten zu reduzieren, ist weniger zu drucken. Viele Dokumente lassen sich heute problemlos digital speichern oder bearbeiten.
Beispiele:
- PDFs auf dem Tablet oder Laptop lesen
- Dokumente digital unterschreiben
- Notizen direkt im Dokument machen
Durch die Digitalisierung von Dokumenten lassen sich Papier, Tinte und Strom sparen. (integr8mps.com)
2. Doppelseitig drucken
Viele moderne Drucker unterstützen Duplexdruck (beidseitiges Drucken).
Vorteile:
- bis zu 50 % weniger Papierverbrauch
- weniger Druckkosten
- weniger Papiermüll
Gerade bei Skripten, PDFs oder längeren Dokumenten lohnt sich diese Einstellung besonders. (integr8mps.com)
3. Sparmodus oder Entwurfsmodus nutzen
Viele Drucker besitzen einen Eco- oder Draft-Modus, bei dem weniger Tinte oder Toner verwendet wird.
Der Entwurfsmodus eignet sich besonders für:
- interne Dokumente
- Entwürfe
- Arbeitsmaterialien
Die Druckqualität ist etwas geringer, dafür sinkt der Verbrauch deutlich. (4inkjets.com)
4. Schwarzweiß statt Farbe drucken
Farbdrucke sind deutlich teurer als Schwarzweißdrucke. Wenn Farbe nicht unbedingt nötig ist, sollte man:
- Graustufen aktivieren
- farbige Inhalte entfernen
- Diagramme oder Bilder nur bei Bedarf drucken
Dadurch reduziert sich der Verbrauch der Farbpatronen erheblich. (4inkjets.com)
5. Kompatible Patronen oder Nachfüllsysteme verwenden
Originalpatronen sind oft deutlich teurer als kompatible Alternativen.
Viele Anbieter verkaufen kompatible Patronen oder Refill-Tinte, die teilweise bis zu 70–90 % günstiger sein können als Originalprodukte. (printabout.de)
Alternativen:
- kompatible Patronen
- wiederbefüllbare Patronen
- Nachfüll-Tinte
- Eco-Tank-Drucker
6. XL-Patronen oder große Toner kaufen
Viele Drucker bieten XL-Patronen oder High-Capacity-Toner an.
Vorteile:
- mehr Seiten pro Patrone
- geringere Kosten pro Seite
- weniger häufige Wechsel
Für Menschen mit hohem Druckvolumen sind diese Varianten oft deutlich günstiger. (cartridgeworld.com.au)
7. Papier günstiger einkaufen
Auch beim Papier lassen sich Kosten sparen.
Tipps:
- Papier in großen Packungen kaufen
- günstige Eigenmarken verwenden
- nur hochwertiges Papier für wichtige Dokumente nutzen
Der Preis für normales Kopierpapier liegt häufig bei ca. 1–2 Cent pro Blatt, wenn man größere Mengen kauft. (Praxistipps)
8. Druckvorschau verwenden
Ein häufiger Fehler ist das versehentliche Drucken unnötiger Seiten.
Mit der Druckvorschau kannst du:
- leere Seiten erkennen
- unnötige Inhalte entfernen
- mehrere Seiten pro Blatt drucken
Das spart Papier und Tinte. Lesen Sie auch: Welche Soft- und Hardware brauche ich wirklich? Tipps für den Start ins erste Studienjahr
Rückblick
Druckkosten entstehen vor allem durch Tinte, Toner und Papier. Mit den richtigen Einstellungen und einem bewussteren Umgang lassen sich diese Kosten jedoch deutlich reduzieren.
Die wichtigsten Sparmaßnahmen:
- nur notwendige Dokumente drucken
- Duplexdruck aktivieren
- Entwurfsmodus nutzen
- Schwarzweiß statt Farbe drucken
- kompatible oder XL-Patronen verwenden
Wer diese Tipps beachtet, kann seine Druckkosten langfristig um einen großen Teil reduzieren.